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Magisterarbeit
Zwischen Realismus und Abstraktion: Die Malerei von Henri Matisse
In der Arbeit steht die Malerei des französischen Colouristen Henri Matisse im Mittel-
punkt. Er wurde mit seinen farbenfrohen und ästhetischen Werken nicht nur zum Leit- stern für viele figürliche Maler, sondern avancierte neben Picasso
zu einem der bedeut- endesten Wegbereiter der Moderne.
Die Betrachtung seines von unterschiedlichen Einflüssen geprägten Werkes vor dem Hintergrund kunsthistorischer und zeitgeschichtlicher Entwicklungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts vermitteln ein Bild seiner Bedeutung und seiner Position zwischen Tradition und Moderne, zwischen hoher und niedriger Kunst und letztendlich zwischen Realismus und Abstraktion.
Die Frage, warum angesichts der allgemeinen Tendenz zur Abstraktion in den künstler-
ischen Strömungen der Moderne, Matisse trotzdem am Figürlichen festhielt, wird in ein-
em Vergleich mit avantgardistischen Künstlern wie Picasso, Kandinsky und Malewitsch untersucht. Das Ergebnis qualifiziert die kunstgeschichtliche Entwicklung als ein Neben-
einander unterschiedlicher künstlerischer Ausdrucksweisen und hebt einmal mehr das Charakteristische und Ästhetische dieser Kunst hervor, das gleichsam jenseits wissen-
schaftlicher Untersuchungen zu finden ist.
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